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Sonstiges Kokosmilch, Dose, ungesüßt

Nährwerte von Kokosmilch

  • Cremig und reich an gesättigten Fettsäuren
  • Typisch 21 % Fett — überwiegend mittelkettige Fettsäuren
  • Liefert pro Dose nennenswert Eisen und Magnesium

Kokosmilch entsteht durch Auspressen des geriebenen Kokosfleisches mit Wasser. Sie ist die cremige Basis für Curries, Suppen und Desserts. Mit rund 21 % Fett ist sie energiedicht, davon fast die Hälfte mittelkettige Fettsäuren (MCTs). Die DGE empfiehlt, gesättigte Fettsäuren auf unter 10 % der täglichen Energie zu beschränken — Kokosmilch passt sparsam dosiert in eine ausgewogene Ernährung, ist aber kein Alltagsersatz für Pflanzendrinks. Die enthaltene Eisenmenge (3,3 mg pro 100 g) klingt hoch, ist aber pflanzliches Nicht-Häm-Eisen — Kombination mit Vitamin C (Limette, Zitrone) verbessert die Aufnahme.

Nährwerte pro 100 g

Nährwert pro 100 g % Tagesbedarf*
Energie 197 kcal
Eiweiß 2.0 g 4 %
Kohlenhydrate 2.8 g
Ballaststoffe 0.0 g
Fett 21.3 g
Eisen 3.3 mg 26 %
Calcium 18 mg 2 %
Magnesium 46 mg 13 %
Zink 0.6 mg 6 %

* Prozent des täglichen Referenzwerts nach DGE für Erwachsene (Protein: 57 g, Ballaststoffe: 30 g, Eisen: 12.5 mg, Calcium: 1000 mg, Magnesium: 350 mg, Zink: 9 mg).

Häufige Fragen

Vollfette Kokosmilch oder light?
Vollfette Variante (rund 21 % Fett) bringt das typische Aroma und die cremige Textur. Light-Versionen haben rund 8 % Fett, schmecken wässriger und sind nur in der Kalorienbilanz sinnvoll. Für Currys und Desserts: vollfett. Für Soßen oder Suppen, wo eher Volumen als Cremigkeit zählt: light okay.
Ersetzt Kokosmilch Sahne 1:1?
Geschmacklich nein — Kokosmilch hat ein ausgeprägtes Kokosaroma, das süße und herzhafte Gerichte färbt. Für asiatische Currys ideal, für klassische Sahne-Saucen mit europäischem Profil eher Haferdrink oder Soja-Cuisine wählen. Konsistenz lässt sich beim Aufkochen verdicken, ähnlich wie Sahne.

Rezepte mit Kokosmilch

Quellen