
Briam — griechisches Ofengemüse
Das griechische Sommergemüse in seiner ehrlichsten Form: Zucchini, Aubergine, Kartoffeln und Tomaten, geschichtet und langsam in Olivenöl geschmort, bis alles weich und süß ist. Ein Blech, kaum Arbeit, pures Aroma.
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Das griechische Sommergemüse in seiner ehrlichsten Form: Zucchini, Aubergine, Kartoffeln und Tomaten, geschichtet und langsam in Olivenöl geschmort, bis alles weich und süß ist. Ein Blech, kaum Arbeit, pures Aroma.

Griechenlands heimliches Nationalgericht: weiße Bohnen, geschmort mit Tomate, Karotte und reichlich Olivenöl. Fasolada ist von Natur aus vegan, kostet fast nichts und schmeckt am zweiten Tag noch besser.

Der Sommerklassiker jeder griechischen Taverne: ausgehöhlte Tomaten und Paprika, gefüllt mit Kräuterreis, Pinienkernen und Rosinen, langsam im Ofen geschmort. Traditionell rein pflanzlich — und kalt fast noch besser als warm.

Das Sonntagsgericht der Kykladeninsel Sifnos: Kichererbsen, die mit Zwiebeln, Olivenöl und Lorbeer stundenlang im Ofen schmoren, bis sie cremig zerfallen. Sechs Zutaten, kaum Handgriffe — die Zeit macht die ganze Arbeit.

Das milde, gelb leuchtende Gemüsegericht, das auf keiner äthiopischen Platte fehlt: Weißkohl, Karotten und Kartoffeln, sanft in Kurkuma geschmort. Der ruhige Gegenpol zum Berbere-Feuer — und bei Kindern der sichere Favorit.

Das grüne Gegengewicht auf der äthiopischen Platte: Grünkohl, langsam weich geschmort mit Zwiebel, Knoblauch und viel frischem Ingwer. Ganz ohne Schärfe — und eine der besten pflanzlichen Calciumquellen, die es gibt.

Das Fundament der äthiopischen Tafel: ein weicher Sauerteigfladen aus fermentiertem Teffmehl, der gleichzeitig Teller, Besteck und Beilage ist. Zwei Zutaten, drei Tage Zeit — und die typischen kleinen Löcher, an denen man ein gelungenes Injera erkennt.

Das bekannteste Gericht der äthiopischen Fastenküche: rote Linsen, die zu einer tiefroten, sämigen Masse zerfallen, gewürzt mit Berbere, Ingwer und Knoblauch. Herzhaft, wärmend und eine der besten pflanzlichen Eisenquellen überhaupt.

Der Alltagsklassiker der äthiopischen Küche: Kichererbsenmehl bindet in wenigen Minuten zu einer samtigen, würzigen Creme. Das schnellste warme Essen dieser Tafel — proteinreich, sättigend und mit fünf Zutaten aus dem Vorrat gemacht.

Cremiges Softeis aus einer einzigen Hauptzutat: gefrorene Bananen werden zu samtigem Nicecream gemixt — ohne Eismaschine, ohne zugesetzten Zucker, in fünf Minuten fertig.

Spaniens kühlende Antwort auf den Hochsommer: reife Tomaten, Gurke und Paprika werden roh zu einer samtigen kalten Suppe gemixt. In 20 Minuten fertig, ganz ohne Herd.

Frankreichs einfachster Sommerklassiker, vegan gedacht: ein cremiger Guss aus Seidentofu und Pflanzenmilch backt über frischen Kirschen zu einem saftigen Auflauf zwischen Kuchen und Pudding — ganz ohne Ei.