Tabbouleh — der libanesische Kräutersalat
Anders als die deutschen Couscous-Salate ist echtes Tabbouleh ein Kräutersalat mit nur etwas Bulgur — nicht umgekehrt. Petersilie ist die Hauptzutat, frisch und intensiv grün.
Vorbereitung
25 Min.
Zubereitung
0 Min.
Portionen
4
kcal / Portion
147
Nährwerte pro Portion
ca. · berechnet aus USDA-FoodData-Central-Werten- Protein
- 0.6g
- Ballaststoffe
- 0.8g
- Fett
- 15.2g
- Eisen
- 0.3mg
- Calcium
- 8mg
Richtwerte für 4 Portionen. Gewürze und Zutaten „nach Geschmack" sind nicht eingerechnet; die tatsächlichen Werte hängen von Marke und Menge ab.
Zubereitung
-
Bulgur quellen lassen
Den feinen Bulgur in wenig heißem Wasser etwa 10 Minuten quellen lassen, bis er weich ist, dann in einem Sieb gut ausdrücken. Er soll nur einen kleinen Teil des Salats ausmachen.
-
Petersilie hacken
Die Petersilie sehr fein hacken — das ist die eigentliche Arbeit. Verwende ein scharfes Messer und keinen Mixer, sonst wird aus dem Salat ein Brei. Die Blätter sollten trocken sein, damit sie sich gut schneiden lassen.
-
Gemüse vorbereiten
Die Minze fein schneiden und die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Sehr saftige Tomaten kurz entkernen, damit der Salat nicht wässrig wird.
-
Mischen und abschmecken
Petersilie, Minze, Tomaten und den ausgedrückten Bulgur mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz vermengen. Tabbouleh soll frisch und grün schmecken, nicht schwer. Mit Zitrone und Salz final abschmecken.
Wer Tabbouleh nur als die schwere Couscous-Beilage aus dem Supermarkt kennt, wird vom Original überrascht sein: Echtes libanesisches Tabbouleh ist ein Kräutersalat mit nur einer Handvoll Bulgur — nicht umgekehrt. Petersilie ist die Hauptzutat, nicht die Deko. Das Ergebnis schmeckt leicht, zitronig und intensiv grün und bringt Frische auf jede Mezze-Tafel.
Nährwerte pro Portion
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | 160 kcal |
| Eiweiß | 3 g |
| Kohlenhydrate | 14 g |
| Fett | 11 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Tipps
- Trocken hacken: Petersilie vor dem Schneiden gut trocken tupfen — feuchte Blätter zerdrücken statt zu schneiden.
- Wenig Bulgur: Im Original ist der Salat überwiegend grün. Der Bulgur ist Beilage, nicht Basis. Für eine glutenfreie Variante quinoa verwenden.
- Erst kurz vorher mischen: Salz und Zitrone ziehen Wasser aus den Kräutern. Das Dressing am besten erst kurz vor dem Servieren untermengen.
- Aufbewahren: Am besten frisch genießen. Reste halten gut gekühlt einen Tag, verlieren aber an Biss.
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