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Vegan Einfach

Saftiger veganer Schokokuchen ohne Ei und Butter

Dieser saftige vegane Schokokuchen ist unglaublich schokoladig, einfach zu backen und kommt komplett ohne Ei und Butter aus.

Angeschnittener saftiger veganer Schokokuchen mit Schokoglasur auf einer Kuchenplatte

Vorbereitung

15 Min.

Zubereitung

35 Min.

Portionen

12

Kalorien

285 kcal

Zubereitung

Einen richtig guten Schokokuchen backen — ganz ohne Ei und Butter? Absolut! Dieses Rezept ist der Beweis, dass veganes Backen weder kompliziert noch ein Kompromiss sein muss. Der Kuchen wird unglaublich saftig und intensiv schokoladig. Das Geheimnis liegt in einer unerwarteten Zutat: Kaffee. Er verstärkt das Schokoladenaroma, ohne selbst herauszuschmecken. Zusammen mit dem Apfelessig, der das Natron aktiviert, entsteht ein lockerer, luftiger Teig, der jede Kaffeetafel zum Highlight macht.

Zubereitung

  1. Vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Springform (26 cm Durchmesser) mit etwas Öl ein und bestäube sie mit Kakao — das verhindert ein weißes Mehlmuster am Rand.

  2. Trockene Zutaten mischen: Vermenge in einer großen Schüssel das Mehl, den Zucker, den Backkakao, das Natron, das Backpulver und die Prise Salz mit einem Schneebesen. Achte darauf, dass keine Klümpchen im Kakao bleiben.

  3. Nasse Zutaten zusammenrühren: Mische in einer zweiten Schüssel die Pflanzenmilch, das Pflanzenöl, den Apfelessig, den Vanilleextrakt und den abgekühlten Espresso. Der Kaffee sollte lauwarm sein, nicht heiß.

  4. Teig anrühren: Gieße die nassen Zutaten in die trockenen und rühre mit einem Schneebesen oder Teigschaber zügig zusammen, bis ein glatter, recht flüssiger Teig entsteht. Nicht wundern — der Teig ist deutlich flüssiger als bei einem klassischen Rührkuchen. Das ist genau richtig und macht den Kuchen so saftig.

  5. Backen: Gieße den Teig in die vorbereitete Form und backe den Kuchen auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten. Er ist fertig, wenn ein Zahnstocher in der Mitte mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt — lieber etwas zu früh als zu spät herausnehmen, dann bleibt er innen saftig. Lass den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn auf ein Kuchengitter stürzt.

  6. Schokoglasur: Hacke die Zartbitterschokolade fein und schmelze sie zusammen mit dem Kokosöl im Wasserbad oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle (je 20 Sekunden, dazwischen rühren). Die Glasur sollte glatt und glänzend sein. Gieße sie über den vollständig abgekühlten Kuchen und verteile sie gleichmäßig mit einem Spatel.

Nährwerte pro Stück

NährwertMenge
Kalorien285 kcal
Eiweiß4 g
Kohlenhydrate40 g
Fett12 g
Ballaststoffe3 g

Warum Kaffee den Unterschied macht

Kaffee und Schokolade sind eine traumhafte Kombination. Die Bitterstoffe im Espresso verstärken die Kakaoaromen, ohne dass der Kuchen nach Kaffee schmeckt. Wenn du keinen Kaffee magst oder Kinder mitessen, ersetze den Espresso einfach durch 100 ml zusätzliche Pflanzenmilch — der Kuchen wird trotzdem lecker, nur etwas weniger intensiv.

Tipps

  • Welche Pflanzenmilch? Sojadrink eignet sich am besten, weil er viel Eiweiß enthält und mit dem Essig eine „Buttermilch” bildet. Haferdrink funktioniert als Zweitwahl. Mehr zum Thema Pflanzenmilch erfährst du in unserem großen Pflanzenmilch-Vergleich.
  • Ohne Kaffee: Ersetze den Espresso durch warmes Wasser oder Pflanzenmilch.
  • Cupcake-Variante: Der Teig ergibt auch etwa 16 Cupcakes. Fülle ihn in Muffinförmchen und backe sie 18–20 Minuten bei 180 °C.
  • Aufbewahrung: In einer Kuchenglocke hält der Kuchen bei Zimmertemperatur 3–4 Tage saftig. Du kannst ihn auch portionsweise einfrieren.
  • Mehr Backrezepte: Lust auf weitere vegane Backideen? Probiere unser saftiges Bananenbrot oder die Schokoladenmousse mit Avocado als Dessert.
  • Nährstoffe: Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil liefert Eisen, Magnesium und Antioxidantien (Quelle: Bundeszentrum für Ernährung, bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/kakao/). Natürlich bleibt Kuchen eine Nascherei — aber eine, die du guten Gewissens genießen darfst.

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