Tägliche Nachrichten rund um pflanzliche Ernährung — kuratiert aus seriösen Quellen.
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Die 30-Pflanzen-Challenge fordert dazu auf, pro Woche 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel zu essen — Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Saaten und Kräuter zählen mit. gvpraxis ordnet den Trend für die Gemeinschaftsverpflegung ein: Bowls und Eintöpfe setzen genau diese Vielfalt schon heute um.
Das Green-Canteen-Netzwerk hat sich bei Freudenberg in Weinheim zur vierten Jahrestagung getroffen. Im Mittelpunkt: pflanzenbetonte Speisepläne, faire Lieferantenbeziehungen und die Frage, wie Planetary-Health-Prinzipien im Betriebsrestaurant-Alltag tragen. Zwei Häuser wurden rezertifiziert.
Tofu ist in vielen Supermärkten weiter schwer zu bekommen. Marktführer Taifun kämpft nach einem Maschinenschaden mit der Produktion, beide großen Hersteller finden zu wenig Personal — und gleichzeitig stieg der Absatz im März um über elf Prozent. Eine Entspannung wird erst im Herbst 2026 erwartet.
Die für Milchprodukte bekannte Unternehmensgruppe Theo Müller übernimmt den Beckumer Hersteller Berief Food — einen der ältesten Pflanzendrink-Produzenten Deutschlands (Soja, Hafer, Mandel, Tofu). Berief erzielte 2025 rund 113 Millionen Euro Umsatz. Die Übernahme steht noch unter Kartellvorbehalt.
ProVeg stellt acht vegane Festivals zwischen Mai und August zusammen — den Auftakt machen die Vegan Street Days in Stuttgart am Pfingstwochenende (23./24. Mai). Weitere Termine folgen in Hamburg, Leipzig, Heidelberg, Koblenz, Coburg, Flensburg und Völklingen.
Vom 4. bis 8. Mai 2026 laufen die bundesweiten Tage der Kitaverpflegung der Vernetzungsstellen der Bundesländer. Im kostenfreien Online-Programm: Praxistipps zu veganen Mittagsmahlzeiten und „Pflanzenpower in der Kita-Küche“ — pflanzliche Verpflegung ist fester Teil der Fortbildungswoche.
Quelle: Bundeszentrum Kita- und SchulverpflegungZum Artikel →
Der westfälische Hafer- und Sojadrink-Hersteller Berief Food sucht zusätzliches Wachstumskapital für die nächste Ausbaustufe. Das Unternehmen erwartet 2025 rund 112 Mio. Euro Umsatz und hat seit 2018 über 70 Mio. Euro in Produktionsanlagen investiert.
Eine neue Studie von AFC Consulting Group und The New Protein NL beziffert den deutschen Einzelhandelsumsatz mit pflanzlichen Alternativen 2024 auf 1,7 Milliarden Euro. Zwischen 2022 und 2024 wuchs der Markt im Schnitt 3,3 Prozent pro Jahr — Deutschland bleibt der größte EU-Markt.
Die COPLANT-Studie — ein Gemeinschaftsprojekt von BfR, Max Rubner-Institut und den Universitäten Jena, Bonn, Heidelberg, Regensburg und Wien — hat ihre 3.000. Teilnehmerin begrüßt. Angestrebt sind rund 6.000 Erwachsene; die Rekrutierung läuft weiter.
Eine Preisauswertung von GFI Europe beim größten britischen Händler zeigt: Pflanzliches Hack ist 29 % günstiger als Hack aus Rind, Lamm und Schwein, pflanzliche Bällchen sogar 41 %. Hintergrund sind stark gestiegene Fleischpreise — Rindfleisch verteuerte sich in einem Jahr um über 10 %.
Der globale Einzelhandelsumsatz pflanzlicher Fleisch-, Fisch- und Milchalternativen erreichte 2025 laut Good Food Institute 28,9 Mrd. USD (+3 % gegenüber 2024). Die Investitionen in kultiviertes Fleisch sanken im selben Zeitraum von 139 auf 73,9 Mio. USD.
Quelle: Good Food Institute via vegconomistZum Artikel →
Der Earth Day am 22. April 2026 rückt unter dem Leitgedanken „Jeder Bissen zählt“ pflanzliche Ernährung in den Mittelpunkt. Die Aktion „Make your next meal plant-based“ benennt jede Mahlzeit als unmittelbar wirksamen Hebel gegen Treibhausgase, Land- und Wasserverbrauch.