Tägliche Nachrichten rund um pflanzliche Ernährung — kuratiert aus seriösen Quellen.
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Die COPLANT-Studie — ein Gemeinschaftsprojekt von BfR, Max Rubner-Institut und fünf Universitäten — nähert sich dem Abschluss der Basiserhebung. Rund 6.000 Erwachsene wurden zu veganer, vegetarischer und mischköstlicher Ernährung untersucht. Erste Ergebnisse werden für Ende 2026 erwartet.
Laut einer Analyse von Circana erreicht der pflanzliche Lebensmittelmarkt in Europa 16,3 Milliarden Euro — ein Plus von 5,1 Prozent. Deutschland ist mit 7,2 Prozent Umsatzwachstum der Wachstumsführer. Allerdings machen pflanzliche Produkte erst 2,4 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes aus.
Eine Analyse von 964 pflanzlichen Fleischalternativen auf dem deutschen Markt zeigt: Die Produkte liefern im Median 13,3 g Protein und 12 g Fett pro 100 g. Über 85 Prozent tragen ein Vegan-Label, ein Drittel ist Bio-zertifiziert — doch weniger als 6 Prozent verwenden Jodsalz.
Aus über 100 eingereichten Produkten hat PETA die Gewinner der Vegan Awards 2026 in 24 Kategorien gekürt. Redefine Meat wurde als beste vegane Marke ausgezeichnet, REWE erhielt den Preis für die beste vegane Vielfalt mit über 2.300 pflanzlichen Produkten im Sortiment.
Die Veggienale, Deutschlands größte Messe für pflanzlichen Lebensstil und Nachhaltigkeit, findet am 18. und 19. April 2026 im FEZ Wuhlheide in Berlin statt. Neben einem Marktplatz mit veganen Lebensmitteln und Naturkosmetik gibt es Live-Kochshows, Vorträge und Workshops.
Die DGE empfiehlt nun mindestens fünfmal pro Woche Hülsenfrüchte — bisher galt ein- bis zweimal als ausreichend. Die aktualisierten Richtlinien berücksichtigen erstmals auch Umweltwirkungen der Lebensmittelproduktion.
Die DGE hat die neuen US-Dietary Guidelines kommentiert und betont, dass die deutschen Empfehlungen bereits weiter gehen: Mindestens 75 Prozent der Ernährung soll pflanzlich sein. Im Gegensatz zu den USA berücksichtigt die DGE bei ihren Richtlinien auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte.
Der neue Konzernatlas 2026 dokumentiert die zunehmende Marktkonzentration im globalen Ernährungssektor. Wenige Großkonzerne dominieren Saatgut, Düngemittel und Lebensmittelhandel — ein Trend, der laut Experten die Transformation zu nachhaltigeren Ernährungssystemen erschwert.
In deutschen Betriebskantinen stieg der Anteil veganer Gerichte während des Veganuary von 23 auf 40 Prozent. Die Bäckereikette Le Crobag meldete eine über 80-prozentige Absatzsteigerung bei pflanzlichen Aktionsprodukten.
Rewe, Lidl und Edeka berichten über Lieferengpässe bei Tofu und pflanzlichen Alternativen. Die Händler führen die Knappheit auf die stark gestiegene Nachfrage während des Veganuary 2026 zurück.
Der Veganuary 2026 verzeichnet einen neuen Rekord: Über 30 Millionen Menschen weltweit probieren im Januar pflanzliche Ernährung aus. In Deutschland beteiligen sich mehr als 1.000 Unternehmen mit neuen veganen Produkten und Aktionen.
Eine Meta-Analyse mit 59 Studien und über 48.000 Kindern aus 18 Ländern zeigt, dass eine gut geplante vegane Ernährung in jeder Entwicklungsphase bedarfsdeckend und gesund sein kann. Voraussetzung bleibt eine sorgfältige Nährstoffplanung.