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Vegan Einfach

Andalusische Gazpacho

Spaniens kühlende Antwort auf den Hochsommer: reife Tomaten, Gurke und Paprika werden roh zu einer samtigen kalten Suppe gemixt. In 20 Minuten fertig, ganz ohne Herd.

Zwei Schalen leuchtend rote Gazpacho auf einem Holztisch, garniert mit gewürfelter Gurke, Paprika und einem Schuss Olivenöl

Vorbereitung

20 Min.

Zubereitung

0 Min.

Portionen

4

kcal / Portion

169

Nährwerte pro Portion

ca. · berechnet aus USDA-FoodData-Central-Werten
Protein
3.1g
Fett
11.9g
Eisen
1.2mg
Calcium
39mg

Richtwerte für 4 Portionen. Gewürze und Zutaten „nach Geschmack" sind nicht eingerechnet; die tatsächlichen Werte hängen von Marke und Menge ab.

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Wasche die Tomaten und schneide sie grob in Stücke. Schäle die Gurke, halbiere sie und entferne bei Bedarf die Kerne. Paprika entkernen, Zwiebel und Knoblauch schälen. Alles grob würfeln — es wird ohnehin püriert.

  2. Brot einweichen

    Reiße das altbackene Weißbrot in Stücke und gib es in eine Schüssel. Beträufle es mit etwas Wasser, sodass es weich wird. Das Brot macht die Gazpacho später cremig und bindet sie sämig.

  3. Alles pürieren

    Gib Gemüse, eingeweichtes Brot, Olivenöl, Sherryessig und Salz in einen leistungsstarken Mixer. Püriere alles 1 bis 2 Minuten, bis eine völlig glatte, samtige Suppe entsteht. Für eine extra feine Konsistenz durch ein Sieb streichen.

  4. Abschmecken und kühlen

    Probiere und schmecke mit mehr Salz oder einem Spritzer Essig ab. Stelle die Gazpacho mindestens 1 Stunde kalt — gut gekühlt schmeckt sie am besten. Vor dem Servieren mit gewürfeltem Gemüse und einem Schuss Olivenöl anrichten.

Wenn es draußen flirrt und der Herd das Letzte ist, was man anwerfen möchte, ist Gazpacho die Rettung aus Andalusien. Die kalte Tomatensuppe wird komplett roh zubereitet: Du mixt reifes Sommergemüse zu einer samtigen, leuchtend roten Suppe, die im Glas oder in der Schale serviert wird. Klassisch, erfrischend und von Natur aus pflanzlich — hier muss nichts „veganisiert” werden.

Warum sich die Gazpacho lohnt

Gazpacho ist flüssige Erfrischung mit Nährwert. Tomaten bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und liefern nebenbei das Antioxidans Lycopin sowie reichlich Kalium. Zusammen mit Gurke und Paprika bekommst du eine Portion Gemüse, die an heißen Tagen auch dann runtergeht, wenn der Appetit klein ist — eine angenehme Art, neben dem Trinken etwas Flüssigkeit und Elektrolyte aufzunehmen.

Das Olivenöl ist kein Beiwerk, sondern macht die Suppe rund und hilft dem Körper, das fettlösliche Lycopin besser aufzunehmen. Nimm hier ruhig ein gutes, fruchtiges Öl.

Tipps & Variationen

  • Reife zählt mehr als alles andere: Je sonnengereifter die Tomaten, desto besser. Mehlige Wintertomaten taugen nicht — das ist ein reines Sommerrezept.
  • Konsistenz nach Wunsch: Magst du es dünnflüssig zum Trinken, gib etwas kaltes Wasser oder ein paar Eiswürfel dazu. Für eine löffelbare Suppe lässt du das Brot etwas reichlicher dosieren.
  • Toppings: Klassisch sind fein gewürfelte Gurke, Paprika und Zwiebel sowie geröstete Croutons. Auch ein paar Basilikumblätter passen.
  • Vorbereiten: Gazpacho hält sich abgedeckt 2 bis 3 Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag oft noch aromatischer.

Dazu passt eine klassische Hummus-Schale mit Fladenbrot oder ein frisches Tabbouleh — so wird aus der Suppe ein leichtes Sommermenü.

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